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Hund kann nicht arbeiten
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Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    dogs-and-fun.de Foren-Übersicht -> Hundesport, Beschäftigung und Arbeit
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Mary
Forumsuser


Alter: 45
Anmeldungsdatum: 10.10.2005
Beiträge: 588



Wohnort: Bonn


BeitragVerfasst am: 12.06.2007, 00:25    Titel: Hund kann nicht arbeiten Antworten mit Zitat

Hi,

ich weiß ja, dass einige von Euch sportlich aktiv sind, daher wollte ich mal Eure Meinung dazu hören:

Hier gibt es eine Familie, die hatte zwei Hunde. Sie sind in einem Verein sehr aktiv tätig und machen dort glaube ich Dummy-Training.

Nun hab ich gehört, daß sie einen der Hunde abgegeben haben, weil dieser "nicht arbeiten kann".

Das hat mich irgendwie ziemlich geärgert. Da hört man immer und überall, daß man sich vor dem Kauf eines Tieres überlegen soll, ob man es artgerecht halten und beschäftigen kann, und dann gibt man ein Tier ab, weil es die Erwartungen nicht erfüllt?

Ich würde es ja noch verstehen, wenn der Hund zum Schafe hüten gebraucht würde, aber lieber Vögel jagt... Aber nur weil er die Dummys nicht ordentlich holt?

Verständnislose Grüße von Mary
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Bine und Nala
Mitglied Dogs & Fun e.V.


Alter: 34
Anmeldungsdatum: 26.10.2004
Beiträge: 4639



Wohnort: 50181 Bedburg


BeitragVerfasst am: 12.06.2007, 07:03    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, leider gibt es das in allen Hundesportarten mittlerweile Mit den Augen rollen Ganz gerne wird sowas den VPG-Leuten vorgeworfen (Hund taugt nix, weg, der nächste bitte sad ) Aber die haben dafür das Monopol schon lange nicht mehr. Genauso ist es im Agility, Turnierhundesport, Obedience usw. Wir hatten ja schon mal eine Diskussion zum "falschen Ehrgeiz"... ich denke, das ist der Gipfel davon.

Ich suche mir meinen Zweithund auch aus hundesportlichen Gesichtspunkten aus (Rasse, Veranlagung, Trieb soweit man das bei einem Welpen schon beurteilen kann) Sollte sich dann trotzdem herausstellen, dass der Hund das nicht gerne mag, wofür ich ihn vorgesehen habe, dann findet sich bestimmt auch was anderes, was uns beiden Spaß macht. Das ist immer noch besser, als einen Hund aus rein optischen Gründen auszusuchen (gibt es ja leider mehr als genug, die das tun Mit den Augen rollen )

Allerdings muss ich auch dazu sagen: Es ist ja sooooo einfach, die Schuld dem Hund in die Schuhe zu schieben ("Der kann nicht arbeiten") So gut wie jeder Hund kann arbeiten, es ist nur eine Sache der Motivation. Und das ist das Ding des Hundeführers und des Trainers. Vielleicht sollten die sich lieber mal fragen, ob denn ausbildungstechnisch alles klar läuft, oder ob nicht das Problem da liegt. Aber das wollen die Leute ja auch wahrscheinlich nicht hören... sie suchen wahrscheinlich ewig den Knopf am Hund sad
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Liebe Grüße
Bine mit Rotti Nala & Mali Finn

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wünsche nichts, was Dir nicht entspricht zu wünschen -Mong Dsi-
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Hanne
Mitglied Dogs & Fun e.V.


Alter: 50
Anmeldungsdatum: 24.08.2006
Beiträge: 1433



Wohnort: Wesseling


BeitragVerfasst am: 12.06.2007, 07:34    Titel: Antworten mit Zitat

Tja, was soll man dazu sagen?

Ich verstehe das auch nicht so. Wenn Benji für irgendetwas nicht besonders geeignet wäre, ich könnte ihn nicht abgeben. Dann würde ich etwas anderes suchen, wozu er und ich unseren Spaß hätten.
Leider sind viele Menschen so. Funktioniert das Tier nicht, wird es aus getauscht bis es paßt. Es ist bei der Reiterei so und leider auch im Hundesport. Viele sehen nur das Gerät im Tier und nicht das Tier selber.

Eine nachdenkliche Hanne
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Lg
Hanne und Benji

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Gargantua
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Alter: 37
Anmeldungsdatum: 09.09.2004
Beiträge: 225



Wohnort: Waldstetten


BeitragVerfasst am: 12.06.2007, 08:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hmmm - schwieriges Thema....

Persönlich glaube ich nicht, dass ich Jeriba abgeben könnte.

Ich glaube aber, dass ein verantwortungsvoll abgegebener Hund in seiner neuen Familie weitaus glücklicher sein kann, als bei Besitzern, die unzufrieden mit ihrem Hund sind und es ihn - unbewusst - spüren lassen.

In der Größenordnung, in der ich mit Jeriba zum Training/auf Workingtests unterwegs bin, stelle ich es mir schwierig vor, einen zweiten Hund, der nicht teilnehmen kann, ausreichend anders zu beschäftigen bzw. überhaupt nur zu betreuen. Bei Partnern, die gemeinsam Hundesport betreiben wollen, ist es natürlich schon irgendwie blöd, wenn der eine nur zuschauen kann, weil sein Hund sich nicht "eignet" (sofern wenigsten Zuschauen geht, ich denke da z.B. an Schußscheue, dann ist auch mit Zuschauen nix),

Warum einen Hund, der viel lieber "Familienhund" sein möchte als "Leistungssportler", nicht an eine Familie abgeben, wo er genau das sein kann? Ich kenne mittlerweile einige "abgegebene" Hunde, die in ihren neuen Familien alles andere als unglücklich wirken. Diese einzigartige und einmalige Bindung eines Hundes an seine Besitzer gibt es, glaube ich, viel mehr in unseren Köpfen, als in den Herzen der Hunde.

So, und jetzt steinigt mich.... wink
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Liebe Grüße,

Sandra mit
Cadover Warrior aka *Jeriba* (LR/s) und
Savage Run Dodge (LR/s)

Live well. Laugh often. Love much.
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Peanuts
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Alter: 27
Anmeldungsdatum: 10.09.2004
Beiträge: 1861





BeitragVerfasst am: 12.06.2007, 09:05    Titel: Antworten mit Zitat

Ich sehe das ein bisschen wie Sandra, allerdings glaube ich schon - wenn ich mir einen Hund einer bestimmten Rasse + Veranlagung aussuche, mit dem Züchter meine "Pläne" bespreche und auch noch ein bisschen Ahnung habe, was ich da mache, dann bekomme ich keinen Hund, der dafür ungeeignet ist. Ich denke man müsste z.B. schon viel anstellen, dass ein Retriever aus Arbeitslinie nichts mehr tragen will, oder ein Border gar nicht zum Agility zu bewegen ist etc.
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Bine und Nala
Mitglied Dogs & Fun e.V.


Alter: 34
Anmeldungsdatum: 26.10.2004
Beiträge: 4639



Wohnort: 50181 Bedburg


BeitragVerfasst am: 12.06.2007, 09:10    Titel: Antworten mit Zitat

Peanuts hat folgendes geschrieben:
... allerdings glaube ich schon - wenn ich mir einen Hund einer bestimmten Rasse + Veranlagung aussuche, mit dem Züchter meine "Pläne" bespreche und auch noch ein bisschen Ahnung habe, was ich da mache, dann bekomme ich keinen Hund, der dafür ungeeignet ist. Ich denke man müsste z.B. schon viel anstellen, dass ein Retriever aus Arbeitslinie nichts mehr tragen will, oder ein Border gar nicht zum Agility zu bewegen ist etc.



Genau.

Ich habe auch nix gegen verantwortungsvolles Abgeben des Hundes, wenn es ein besseres Plätzchen für ihn gibt. Allerdings machen es sich viele Leute auch sehr leicht... die sollten dann doch besser mit einem Steiff-Tier ausgestattet werden....

P.S Ich hab das Thema mal in den Hundesport geschoben... da passt es etwas besser wink
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Bine mit Rotti Nala & Mali Finn

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Dirk
Gast










BeitragVerfasst am: 12.06.2007, 09:38    Titel: Antworten mit Zitat

Ich gehöre dann wohl zu den Steinewerfern ! Es werden genügend Tiere wegen schlechter Haltung von sog. Laien abgegeben. Wenn sich jetzt noch der "Profi" einen Leistungssportler zulegen möchte, solange Hunde aussucht bis er seinen Contest endlich gewinnen oder erfolgreich mitmachen kann, ist das doch irre und hat mit Leistungssport nicht mehr viel zu tun. Da geht es ebenso um einen "Ruf" zu verlieren etc. Wo der unterschied in einem, wegen der Optik gekauften Hund liegt, weiß ich nicht - für den Hund ist es unter dem Strich das gleiche Problem.

Wenn jemand mit einer gewissen Hunderasse, aus eben diesen spezifischen Gründen, seine Brötchen verdient und das den Broterwerb gefährdet, kann ich es vielleicht noch nachvollziehen. Es gibt genügend Hundesportler oder wie man das nennen mag, der mehrere Hunde führt. Dann sollte sich auch eine interne Lösung für den Hund xyz finden lassen.

Natürlich gibt es immer den Grund "es ist besser für den Hund" - was sagt das aber über den Besitzer aus.

Vielmals wurden Leute zerrissen, die Ihren Hund wegen einer Aggression (Artgenossen/Radfahrer) oder einem anderen gravierenden "Fehler" abgeben, kritisiert. Man würde ihnen Tipps geben, wie sie das Verhalten des Hundes ändern und wie man dann dennoch prima mit ihm zusammenleben kann.

Warum hat der sog. Leistungssportler diesbezüglich andere Rechte ? Was ist mit dem Halter, der sich eine Showlinie gekauft hat um auf Ausstellungen zu brillieren, nach 2 Ausstellungen merkt, dass es nicht klappt und den Hund nun in verantwortungsvolle Hände abgibt ... in verantwortungsvolle Hände steht übrigens in so ziemlich jeder Anzeige, in der Tiere angeboten werden !

Weil der Hund die menschlichen Erwartungen nicht umsetzen kann und somit des Halters Ehrgeiz nicht befriedigt. Stimmt, wir hatten das Thema "Falscher Ehrgeiz" und spätestens dann ist er m.E. erreicht. Ich kann mich noch an Diskussionen erinnern, wo Züchter die Aussage trafen, dass niemand einen Hund bekommen würde, der im ersten Gespräch als erstes fragt, was so ein Hund kostet ! Würde der einen Hund abgeben, wenn direkt klar ist, dass der Hund, bei Versagen im Sport, wieder abgegeben werden muß ?

Vielleicht sollte man sich dann man überlegen, worin denn da noch die Leistung besteht und dann zum Profiradsport wechseln - da kann man sich dann selber in liebevolle Hände abgeben ...

LG Dirk
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Maayon
Mitglied Dogs & Fun e.V.


Alter: 35
Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 3905



Wohnort: 46286


BeitragVerfasst am: 12.06.2007, 09:56    Titel: Antworten mit Zitat

Da schließe ich mich Dirk voll an.

Sport mit Tier sollte für das Tier sein und nicht das Tier für den Sport, wie es oft genug ist.
Da ist doch irgendwas auf der Strecke geblieben.
Kann doch nicht sein dass die Tiere für den Sport produziert werden.
Wenn da einer mit seinem Tier nicht den Sport ausüben kann den er möchte dann muss er eben alleine sporteln. Und danach (oder besser davor) etwas für DIESEN Hund geeignetes unternehmen.

So, jetzt geh ich meine aufgestellten Nackenhaare wieder runterbürsten.
_________________
Liebe Grüße von Maayon
mit der BoJa-Bande
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Gargantua
Forumsuser


Alter: 37
Anmeldungsdatum: 09.09.2004
Beiträge: 225



Wohnort: Waldstetten


BeitragVerfasst am: 12.06.2007, 10:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Dirk!

Solange Du so mit Steinen wirfst, geht's ja noch wink

Zitat:
Wenn sich jetzt noch der "Profi" einen Leistungssportler zulegen möchte, solange Hunde aussucht bis er seinen Contest endlich gewinnen oder erfolgreich mitmachen kann, ist das doch irre und hat mit Leistungssport nicht mehr viel zu tun.
Da gebe ich Dir absolut recht aber davon war auch nicht die Rede....

Ich bin anhand der Eingangsschilderung davon ausgegangen, dass der Hund nicht arbeiten kann (was IMHO also nichts mit schlechtem Trainingsaufbau zu tun hat) und habe das auf meine Situation bezogen. Dabei kam ich zu folgendem "Szenario": Ich bin, wie viele andere auch, mit meinem Hund fast jedes Wochenende zum Training und auf Prüfungen unterwegs. Das dauert pro Tag mehrere Stunden, zum Teil auch den ganzen Tag. Habe ich jetzt einen zweiten Hund, der keine Dummyarbeit machen kann, ist er den ganzen Tag im Schlepptau und langweilt sich zu Tode oder noch schlimmer, hat Stress, weil er gerne Arbeiten möchte, aber z.B. auf Grund von ED nicht darf. Damit werde ich dem nicht-arbeitenden Hund auf keinen Fall gerecht. Lasse ich den Hund jedes Wochenende zu Hause oder wo auch immer, kann ich ihn gleich abgeben - dann hat er wenigstens ein festes zu Hause. Fahre ich nicht mehr zu Trainings und Prüfungen, werde ich meinem arbeitenden Hund nicht gerecht, weil der nämlich nichts lieber tut, als Dummys zu holen. Eine andere Hundesportart ist für mich keine Alternative, weil ich Dummyarbeit auch deswegen mache, weil mir das Drumherum gefällt, weil ich in der "Szene" gute Freunde habe und meine Freizeit NICHT auf einem Hundeplatz verbringe. Da fühle ICH mich nämlich nicht wohl.

Wenn ich nach reiflicher Überlegung, gründlicher Suche und noch gründlicherer Überprüfung also neue Besitzer für meinen Hund finden kann - warum nicht? Was spricht dagegen, wenn hinterher der Hund, die neuen Besitzer und ich zufriedener sind, als vorher?
_________________
Liebe Grüße,

Sandra mit
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inga
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Alter: 42
Anmeldungsdatum: 11.10.2004
Beiträge: 3065



Wohnort: Hennef


BeitragVerfasst am: 12.06.2007, 10:32    Titel: Antworten mit Zitat

Maayon hat folgendes geschrieben:

Sport mit Tier sollte für das Tier sein und nicht das Tier für den Sport, wie es oft genug ist.
Da ist doch irgendwas auf der Strecke geblieben.

*vollunterschreib*

Wenn ich mir einen Hund anschaffe, bin ich dafür verantwortlich, dass er seinen Neigungen entsprechend beschäftigt wird, schaffe ich mir allerdings einen Hund an, der dazu dient, meine "sportlichen" Neigungen auszuleben, degradiere ich den Hund zum Sportgerät und nur dann kann man meiner Meinung nach auf die Idee kommen, den Hund abzugeben, wenn er nicht funktioniert, sei es aufgrund von Krankheit oder Unvermögen des Besitzers oder einfach weil man die falsche Rassebeschreibung gelesen hat.
Das oben beschriebene "Szenario" hört sich beim lesen fast richtig an.
ABER: Werde ich mit meiner "Lebens- bzw. Wochenendplanung" nicht beiden Hunden gerecht, muss ich meine Planung eben ändern. Ich weiß wovon ich rede, da ich mit gemeinsamen Spaziergängen bzw. Aktivitäten meinen Hunden nicht gerecht werde, obwohl es vorher bei der gleichen Rassenkonstellation kein Problem war. Das bedeutet für mich enormen Zeitaufwand und erfüllt nicht unbedingt meine Idealvorstellung von Hundehaltung, aber ich habe nun mal die Verantwortung für beide Hunde übernommen.
_________________
LG Inga mit Quittek, Fifinella und Darou für immer im Herzen

inga [at] dogs-and-fun [dot] de
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Emmi
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Beiträge: 14020



Wohnort: Chiemsee


BeitragVerfasst am: 12.06.2007, 14:08    Titel: Antworten mit Zitat

Der Hund passt nicht in meine Freizeitgestaltung, und außerdem ist er auch noch krank. Also gebe ich ihn ab und beruhige mein Gewissen, dass er es ja dann viel besser hat.
Letzteres mag angesichts der fehlenden Bindung zum Hund, die hinter dieser Haltung steckt, sogar stimmen. Dennoch ist das ist für mich kalt und seelenlos.
_________________
Liebes Wuff von Beate, Emmi & Maxl

Für Emmi und Maxl
braucht man ein dickes Fell.
Aber ein ganz weiches!
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Mary
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Alter: 45
Anmeldungsdatum: 10.10.2005
Beiträge: 588



Wohnort: Bonn


BeitragVerfasst am: 12.06.2007, 16:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich kann zwar auch die andere Seite teilweise verstehen, aber im Grunde ist das, was Dirk so treffend ausgedrückt hat, genau das, was ich meinte.

Übrigens hat die Familie auch noch Kinder... ich weiß nicht, ob die auch jedes WE mit auf den Platz müssen. Meine Kinder würden sich echt bedanken.

LG, Mary
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rebel
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Alter: 52
Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 1634



Wohnort: Bonn


BeitragVerfasst am: 12.06.2007, 23:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

Tiere als "Sportgeräte" für das menschliche Ego zu betrachten ist der Anfang vom Ende.

Ist aber ein Zeichen unserer Zeit. Wenn du nicht funktionierst, ab in die Tonne. Bißchen nette Worte drumrum "verantwortungsvolle Hände" oder "Hunde nehmen Bindung eh nicht so wichtig" das Gewissen ist zufrieden und die nächste Kreatur kann zeigen ob sie es bringt.

Wenn nicht...ne Tonne wird sich immer finden.

Grüße

Stephan
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alewamo
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Alter: 65
Anmeldungsdatum: 05.01.2007
Beiträge: 234



Wohnort: chiemgau


BeitragVerfasst am: 12.06.2007, 23:12    Titel: Antworten mit Zitat

ich habe eure mails jetzt mehrmals gelesen - irgendwie kann ich beide meinungen verstehen.

wie inga habe ich 2 hunde derselben rasse, die völlig unterschiedliche temperamente, begabungen und bedürfnisse haben. wenn ich jedem gerecht werden will, dann heisst das, dass ich neben den gemeinsamen unternehmungen mit jedem der beiden was extra machen muss. das kostet mich einfallsreichtum, nerven, manchmal geld und vor allem zeit. zeit, die ich nicht hätte, wenn ich noch voll arbeiten würde. ich nehme mir die zeit und meistens nehme ich sie mir gerne. aber manchmal könnte ich die fiffis auch auf den mond schiessen.

und ich verstehe, wenn jemand sich diese zeit nicht nehmen will oder kann. was ich nicht verstehe, warum sich dieser jemand dann trotzdem ein oder gar mehrere hunde ins haus holt. und was ich überhaupt nicht verstehe, oder besser, was ich nur schwer ertrage, wenn sich jemand ein tier holt, um damit sein selbstwertgefühl aufzumöbeln - ob nun als besitzer eines schönheitschampions, eines hundesportsiegers oder als dompteur eines "gefährlichen hundes". und wenn er bei nichtgefallen das tier einfach auf dem nächsten autobahnrastplatz entsorgt oder im wald an einen baum bindet, dann finde ich das kriminell.

aber wenn jemand merkt, dass er mit einem tier überfordert ist oder ihm kein angemessenes leben bieten kann oder will und sich dann wirklich mühe gibt, für das tier ein passenderes zuhause zu finden, dann finde ich das ehrlich und für das tier allemal besser, als wenn es ungeliebt und unbeachtet den rest seines lebens dahinvegetiert.
_________________
Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es !!
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rebel
Forumsuser


Alter: 52
Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 1634



Wohnort: Bonn


BeitragVerfasst am: 12.06.2007, 23:39    Titel: Antworten mit Zitat

alewamo hat folgendes geschrieben:


aber wenn jemand merkt, dass er mit einem tier überfordert ist oder ihm kein angemessenes leben bieten kann oder will und sich dann wirklich mühe gibt, für das tier ein passenderes zuhause zu finden, dann finde ich das ehrlich und für das tier allemal besser, als wenn es ungeliebt und unbeachtet den rest seines lebens dahinvegetiert.



Hi,

leider gehts hier aber in solchen Fällen nicht um überfordert sein oder um ein angemessenes Tierleben.

Diese Tiere bereiten ihren Besitzern Ungemach, da sie sportliche Ziele nicht erfüllen. Deshalb werden sie entsorgt.

Der Versuch ein solches Verhalten von Arroganz, Ignoranz, Würdelosigkeit und Verachtung gegenüber Tieren (die noch nicht mals als Nutztiere oder Arbeitstiere gehalten werden...und selbst da ist es schon hart genug) hier einigermassen sachlich niederzuschreiben während meine Xena hier neben mir friedlich auf dem Teppich schläft, kostet mich fast alles an Selbstbeherrschung was ich aufbringen kann.

Grüße

Stephan
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