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Giftschlange "entlaufen" in Mülheim/Ruhr
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pekingente
Moderator



Anmeldungsdatum: 28.03.2007
Beiträge: 7156



Wohnort: Köter-Town


BeitragVerfasst am: 20.03.2010, 20:08    Titel: Giftschlange "entlaufen" in Mülheim/Ruhr Antworten mit Zitat

Seit Donnerstag ist die 30cm lange Monokel-Kobra auf der Flucht, der Biss ist nach 4 Stunden tödlich:
http://www.ksta.de/html/artikel/1268991434799.shtml

Warum wird die Haltung von Giftschlangen in Deutschland nicht verboten? Wenn schon Schlange, dann tuts doch wohl auch ein eher ungefährlicheres Exemplar...
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Viele Grüße von
Kirsten mit Luca & Herr Kaiser

Wer denkt er wäre zu klein um etwas zu bewegen, der hat noch nie mit einer Mücke in einem Zimmer geschlafen.
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teamjonny
Forumsuser


Alter: 22
Anmeldungsdatum: 05.12.2004
Beiträge: 933





BeitragVerfasst am: 21.03.2010, 00:31    Titel: Antworten mit Zitat

Ja. ich finde es auch abenteuerlich.
Ich arbeite in MH im Rettungsdienst und bekomme mit, was da für ein Aufwand getrieben wird und wer darf es bezahlen? Der Steuerzahler...
_________________
LG

Nicola und Jonny
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Emmi
Mitglied Dogs & Fun e.V.


Alter: 57
Anmeldungsdatum: 07.07.2005
Beiträge: 13505



Wohnort: Chiemsee


BeitragVerfasst am: 21.03.2010, 09:37    Titel: Re: Gilfschlange "entlaufen" in Mülheim/Ruhr Antworten mit Zitat

pekingente hat folgendes geschrieben:


Warum wird die Haltung von Giftschlangen in Deutschland nicht verboten? Wenn schon Schlange, dann tuts doch wohl auch ein eher ungefährlicheres Exemplar...


Ich fände es aber nicht sympathischer, von einer Würgeschlange erwürgt zu werden. bin dagegen
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Für Emmi und Maxl
braucht man ein dickes Fell.
Aber ein ganz weiches!
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Fleckenzwerg
Vorstand Dogs & Fun e.V.


Alter: 38
Anmeldungsdatum: 01.10.2007
Beiträge: 4551



Wohnort: Bornheim


BeitragVerfasst am: 21.03.2010, 11:52    Titel: Antworten mit Zitat

teamjonny hat folgendes geschrieben:
Ja. ich finde es auch abenteuerlich.
Ich arbeite in MH im Rettungsdienst und bekomme mit, was da für ein Aufwand getrieben wird und wer darf es bezahlen? Der Steuerzahler...


Gestern in den Nachrichten wurde gesagt, dass der Schlangenhalter alles bezahlen muss! Da es dafür wohl kaum eine Versicherung gibt, wird der sich in Zukunft wohl nichts mehr leisten können - erst recht keine Schlangen..
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LG Claudia & die Fleckenzwerge

So ist das Leben: mal bist du der Baum, mal bist du der Hund..

.. und das ist der
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pekingente
Moderator



Anmeldungsdatum: 28.03.2007
Beiträge: 7156



Wohnort: Köter-Town


BeitragVerfasst am: 21.03.2010, 11:58    Titel: Antworten mit Zitat

Irgendwo stand dazu, das die Stunde Feuerwehr 850 EUR kostet und sich diese kosten bereits auf 33.000 EUR belaufen, die allesamt vom Verursacher zu tragen sind. Dazu kommen die kosten für den Hausbesitzer, der Halter ist ja erst 19 Jahre, also fast noch ein Kind.... der hat sich seine Zukunft damit erst mal komplett kaputt gemacht.... so ein kleiner Blödmann Mit den Augen rollen
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Sam
Forumsuser



Anmeldungsdatum: 03.09.2008
Beiträge: 490





BeitragVerfasst am: 21.03.2010, 12:01    Titel: Antworten mit Zitat

Das finde ich gut so!

Ich will weder von Schlangen erstickt oder gebissen, noch von Skorpionen gestochen oder von Leguanen angefaucht werden!
Es gibt viel zu viele Tiere, die hier nicht hingehören und zudem gefährlich sind. Manche hauen ab, manche werden einfach im nächsten Waldstück oder Bach ausgesetzt, wenn man sie nicht mehr haben will.

Hier muss eindeutig per Gesetz ein Riegel vorgeschoben werden! !
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Segne die Gegenwart.
Vertraue auf dich selbst.
Erwarte das Beste.
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pekingente
Moderator



Anmeldungsdatum: 28.03.2007
Beiträge: 7156



Wohnort: Köter-Town


BeitragVerfasst am: 21.03.2010, 12:04    Titel: Re: Gilfschlange "entlaufen" in Mülheim/Ruhr Antworten mit Zitat

Emmi hat folgendes geschrieben:
pekingente hat folgendes geschrieben:


Warum wird die Haltung von Giftschlangen in Deutschland nicht verboten? Wenn schon Schlange, dann tuts doch wohl auch ein eher ungefährlicheres Exemplar...


Ich fände es aber nicht sympathischer, von einer Würgeschlange erwürgt zu werden. bin dagegen


Aber die wäre entwerder
a) zu klein um gefährlich zu sein (Kinder natürlich ausgenommen)
b) zu groß um sich in einer Wohnung zu verstecken

Da würde ich doch im Zweifelsfall 100% zur Würgeschlange tendieren, wenn ich auswählen könnte, was für ein Viech mich angreifen soll.
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Barbara K.
Mitglied Dogs & Fun e.V.


Alter: 43
Anmeldungsdatum: 08.01.2006
Beiträge: 1594



Wohnort: Gelsenkirchen


BeitragVerfasst am: 21.03.2010, 12:25    Titel: Antworten mit Zitat

Der Junge hat sich für 70,- € ne Schlange auf'm Reptilienmarkt gekauft. Keiner hat ihn über die Risiken aufgeklärt. Vielleicht ist er ja nicht der Klügste, aber kann man ihm das vorwerfen? Die Verantwortung liegt hier für mich in erster Linie beim Verkäufer, den sollte man in Haftung nehmen.

Und der Steuerzahler zahlt weitaus mehr und teurere Dummheiten als die dieses Jungen. Er war wenigstens ehrlich, oder? Sonst wäre das Abhanden kommen der Schlange ja nicht bekannt geworden. Wie oft werden denn Schlangen und Giftspinnen irgendwo gefunden, wo sich kein Halter zu findet?

Die Haltung von Exoten muss geregelt und eingeschränkt werden, auch zum Wohl der Tiere. Verkäufer müssen nachweisen, dass sie Käufer über die Haltungsbedingungen aufgeklärt haben. Ich bin für strikte Regelungen zur Reptilien- und Exotenhaltung.

Im übrigen tut es mir um die Schlangen, deren Bedürfnisse grob mißachtet werden, weitaus mehr leid als um den Steuerzahler.

LG Barbara
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Barnie
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Alter: 34
Anmeldungsdatum: 20.07.2007
Beiträge: 1629





BeitragVerfasst am: 21.03.2010, 13:26    Titel: Antworten mit Zitat

hallo barbara,
ich bin ganz deiner meinung!
l.g.sandra und chayenne
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pekingente
Moderator



Anmeldungsdatum: 28.03.2007
Beiträge: 7156



Wohnort: Köter-Town


BeitragVerfasst am: 21.03.2010, 16:41    Titel: Antworten mit Zitat

Es würde so oder so alles der Staat zahlen, der kleine "Kevin" ist arbeitslos. Seine restlichen 8 Giftschlangen, 1 Boa und 3 Kornnattern leben jetzt beim Bruder.

Der Einsatz wurde vor 1 Stunde ergebnislos aufgegeben, das Haus wird für 8 Wochen geräumt, in der Zeit soll die Schlange verhungern...

http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/Suche-nach-Kobra-aufgegeben-Mieter-brauchen-neue-Bleibe-id2766078.html

Und natürlich hat Barbara recht, das Kind hätte niemals so ein Viech irgendwo legal kaufen dürfen. Der hätte ja auch niemals eine Waffe legal kaufen dürfen, und diese Giftschlange ist eine hochexplosive Tretmine. Aber andererseits ist es auch schon traurig, dass der Staat einschreiten muss, um so Kinder vor Ihren eigenen Blödheiten zu schützen.

Kevin übt sich auch schon im Geldverdienen, indem er fragt, was er für Interviews bekommen würde Mit den Augen rollen
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rebel
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Alter: 52
Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 1588



Wohnort: Bonn


BeitragVerfasst am: 21.03.2010, 17:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

immer locker bleiben. Als Hundehalter sollte man sehr locker bleiben, wenn es durch Tierhaltung zu irgendwelchen Schäden kommt.

Noch hat die Schlange keinen gebissen, kostet bis dato also nur Geld.

Aber wenn Hundehalter ihre Angst vor Schlangen gesetzlich regeln lassen wollen, was machen wird dann mit der Angst vor Hunden.

Ich habs...nur noch ungiftige Schlangen...und nur noch Hunde, die man zur Not in die Hosentasche stecken kann....

Also immer locker bleiben.


Viele Grüße

Stephan

PS: Das erinnert mich übrigens an Motorradfahrer mit fast 200 PS starken Maschinen, die Fahrverbote für schnelle Autos erlassen haben wollen wink
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Ich mach erst mal nix, dann hab ich das schon mal geschafft!!
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Vanessa
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Alter: 31
Anmeldungsdatum: 22.11.2009
Beiträge: 254



Wohnort: Gelsenkirchen


BeitragVerfasst am: 21.03.2010, 18:03    Titel: Antworten mit Zitat

Ich stimme da Barbara voll zu, besser kann man es nicht schreiben.
@Stephan das ist ja etwas weit hergeholt.
Es geht ja nicht darum, wer vor was Angst hat. Diese Schlange kann töten...und wenn jemand zu Schaden kommt ist dies nicht mehr gut zumachen. "Gefährliche" Hunde werden auch vom Gesetz her unter "Kontrolle" gebracht, da muss auch ein Nachweis erbracht werden u.s.w
Nur ob Schlange oder Kampfhund es ist der Mensch schuld und alles wird auf dem Rücken der armen Tiere ausgetragen.
Wenn ein Kampfhund "scharf" gemacht wurde durch den Menschen und zubeisst wird er eingeschläfert diese Schlange muss eventl. nun verhungern weil der Halter unachtsam war.
_________________
Liebe Grüsse
Vanessa und Nando
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WWF
Vorstand Dogs & Fun e.V.



Anmeldungsdatum: 07.09.2008
Beiträge: 486



Wohnort: Hennef


BeitragVerfasst am: 21.03.2010, 18:08    Titel: Antworten mit Zitat

[quote="pekingente"]

Der Einsatz wurde vor 1 Stunde ergebnislos aufgegeben, das Haus wird für 8 Wochen geräumt, in der Zeit soll die Schlange verhungern...



Nur zur Info: Schlangen können bis zu einem halben Jahr ohne Nahrung auskommen.
_________________
Schöne Grüße
WWF
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pyrifan
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Anmeldungsdatum: 10.09.2004
Beiträge: 2959



Wohnort: Passau


BeitragVerfasst am: 21.03.2010, 19:16    Titel: Antworten mit Zitat

So übel das alles ist, und ich hätte als Bewohner des Hauses auch Schiss, aber so richtigen... die Schlange und die anderen Viecher tun mir leid.
Ich hatte mal irgendwo im Hinterkopf, dass man da als Jalter eine Erlaubnis braucht Und dafür einiges wissen muss? ?

lieben Gruß
Sabine
mit Sally (und Maja und all die anderen Lieben im Herzen)
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Wer sich ärgert, büßt nur für die Sünden anderer Leute.
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Barbara K.
Mitglied Dogs & Fun e.V.


Alter: 43
Anmeldungsdatum: 08.01.2006
Beiträge: 1594



Wohnort: Gelsenkirchen


BeitragVerfasst am: 21.03.2010, 19:25    Titel: Antworten mit Zitat

pyrifan hat folgendes geschrieben:

Ich hatte mal irgendwo im Hinterkopf, dass man da als Halter eine Erlaubnis braucht Und dafür einiges wissen muss? ?



Es gibt wohl in Bayern einen Sachkundenachweis für die Haltung von Reptilien und Exoten. Aber wohl auch nur in Bayern.

LG Barbara
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