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Lillefini
Mitglied Dogs & Fun e.V.


Alter: 39
Anmeldungsdatum: 10.09.2004
Beiträge: 8550



Wohnort: Auf dem Baumberg (Nottuln)


BeitragVerfasst am: 18.01.2006, 18:45    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Warum eine Mensch eingesetz wird? Diese Frage ist nicht dein Ernst oder? Hast du schon mal einen Beisarm aus eigener Kraft durch die Gegend rennen sehen? Wohl kaum...

Zitat:
Ausserdem versuch mal mit einem Lappen eine Lange Flucht oder eine Bewachungsphase durchzuführen, das würde dir wohl kaum gelingen.


Womit Du klar bestätigst, dass es nicht um das Ausleben eines hündischen Beutetriebs geht, denn dafür mache ich mit meinen Hunden 15 Minuten ein Beutespiel, was sie geistig und körperlich auslastet und die Steadiness schult, einschl. anfänglichem Frustrationstraining.

Also geht es nach Deiner Beschreibung um das Angreifen von Menschen oder das Beute machen auf Menschen! Hierzu fehlt mir dann nach wie vor eine wissenschaftlich Erklärung zu, warum, wieso, weshalb ein Hund das zum Glücklichsein braucht!

Und ja, ich finde es verdammt nochmal sehr bedenklich, wenn ich sehe, wie auf vielen Plätzen mit Hunden gearbeitet wird und wie viele Hunde verkorkst werden, wie Hunde wegen mangelnder Leistung, nicht kernig genug etc. ausgetauscht werden, die durchweg im Zwinger gehalten werden usw. Schutzdienst hat für mich nichts!!! in Privathänden verloren.
_________________
Liebe Grüße,
Stephie mit Lillemor & Finja
SocialDogs - Tiergestützte Pädagogik & Sozialarbeit
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Jutta
Forumsuser



Anmeldungsdatum: 09.01.2005
Beiträge: 4615



Wohnort: England


BeitragVerfasst am: 18.01.2006, 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Das ein Profi dem Hund mittels ERG die Freude nicht nimmt, das glaub ich sogar.


Muss auch nicht zwingend sein - aber im Schutzdienst wird AUCH (natuerlich nicht von jedem und ueberall) gezielt per Elektroschocker genau das "Praesentieren" des Hundes geschockt. Also 'andersrum' als Clicker, wo nur das richtige Verhalten geclickt wird - hier wird alles, ob nun Rute haengen lassen oder nicht 'freudig' traben, geschockt, so dass hund keine andere Chance hat, als "ach so freudig mitzumachen"!

Was meinst Du, warum ich die Dinger am liebsten weltweit verboten sehen wuerde? Die werden zu gern missbraucht!
_________________
Viele Gruesse
Jutta
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Dfini
Forumsuser


Alter: 40
Anmeldungsdatum: 17.02.2005
Beiträge: 2154



Wohnort: Burgberg im Allgäu


BeitragVerfasst am: 18.01.2006, 20:29    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Klar geht Ausbildung auch ohne E-GErät (zB. wie du schon sagst- die Zeit als das E-Gerät noch nicht erfunden war) aber damit wollen wir uns lieber nicht beschäftigen DAS geht nämlich wirklich gegen den Tierschutz aber damals hat es einfach niemand besser gewusst und es hat auch (fast) niemanden Interessiert!



Oh mein Gott und das wegen eines "Hobbys". Das will mit nicht in den Kopf.
Wie kann ich des "Sportes Willen" zu solchen Maßnahmen gegenüber einem Lebewesen, das mir ausgeliefert ist, greifen? :eek:
Mir fehlen die Worte.

Zitat:
Es gibt genug Hundeführer (die ich teilweise auch kenne) die ihre Hunde mit den E-Gerät ausbilden und deren Hunde Spaß an ihrer "Arbeit" haben und freudig neben ihren Hundeführer Fußlaufen und somit eine Einheit mit dem Hund bilden.

Viele dieser ach so freudig laufenden Hunde zeigen Stresssymptome, die man auch mit Freude verwechseln kann.... :(
_________________
Grüßle Andrea mit Hope (Dfini) & Day (Deeesi)
****************************************************
Nach manchem Gespräch mit Menschen hat man den Wunsch einen Hund zu streicheln,
einem Affen zuzulächeln und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.
Maxim Gorki
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Heike
Forumsuser



Anmeldungsdatum: 29.08.2004
Beiträge: 5758



Wohnort: Wuppertal-Cronenberg


BeitragVerfasst am: 18.01.2006, 20:42    Titel: Antworten mit Zitat

Dfini hat folgendes geschrieben:
Mir fehlen die Worte.


mir nicht Sehr böse wer im Hundesport ein E-gerät notwendig hat, der ist ein Versager und eines Hundes nicht würdig. Es gibt definitiv keinen einzigen Grund warum man einem Hund im Hundesport ein E-Gerät umhängt. Keinen!

Und meine zwei Schäfers (wenn auch nur Mixe der Rasse) sind verdammt glücklich ohne Schutzhundausbildung. Und dazu noch ausgelastet, ach du Schreck. :eek: biggrin
_________________
liebe Grüße
Heike mit
Aaron, Jamie und Aston
Engelchen Kimba ganz fest im Herzen
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Lillefini
Mitglied Dogs & Fun e.V.


Alter: 39
Anmeldungsdatum: 10.09.2004
Beiträge: 8550



Wohnort: Auf dem Baumberg (Nottuln)


BeitragVerfasst am: 18.01.2006, 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wenn Nala nicht versteht, was sie tun soll (wahrscheinlich, weil ich nicht in der Lage bin, ihr das richtig begreiflich zu machen ) dann stellt sie nicht jede Aktivität ein, sondern fängt an zu probieren und wenn die Bestätigung fehlt, dann verfällt sie in Hektik


Davon haben wir dann auch noch zwei Exemplare hier rumlaufen biggrin

Ich denke, dass ist (auch) weniger eine Frage der Rasse als der individuelle Persönlichkeit eines Hundes.
_________________
Liebe Grüße,
Stephie mit Lillemor & Finja
SocialDogs - Tiergestützte Pädagogik & Sozialarbeit
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Bine und Nala
Mitglied Dogs & Fun e.V.


Alter: 34
Anmeldungsdatum: 26.10.2004
Beiträge: 4643



Wohnort: 50181 Bedburg


BeitragVerfasst am: 18.01.2006, 21:08    Titel: Antworten mit Zitat

Lillefini hat folgendes geschrieben:


Ich denke, dass ist (auch) weniger eine Frage der Rasse als der individuelle Persönlichkeit eines Hundes.


Ich sagte ja, dass ich eher einen untypischen Rotti habe, zumindest, was das alles betrifft. Nicht umsonst formulierten schon 2 Richter Nala´s Temperament, Arbeitsfreude und Geschwindigkeit als die eines BC lol biggrin
_________________
Liebe Grüße
Bine mit Rotti Nala & Mali Finn

Tue nichts, was Dir nicht entspricht zu tun;
wünsche nichts, was Dir nicht entspricht zu wünschen -Mong Dsi-
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Bärbel
Forumsuser



Anmeldungsdatum: 17.06.2005
Beiträge: 2242





BeitragVerfasst am: 18.01.2006, 23:18    Titel: Antworten mit Zitat

Lillefini hat folgendes geschrieben:

Ich denke, dass ist (auch) weniger eine Frage der Rasse als der individuelle Persönlichkeit eines Hundes.

Wobei sich die Persönlicheiten schon sehr oft in eine typische Rasseschublade stecken lassen. Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel mr. green
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Bärbel
Forumsuser



Anmeldungsdatum: 17.06.2005
Beiträge: 2242





BeitragVerfasst am: 18.01.2006, 23:23    Titel: Antworten mit Zitat

fiffi hat folgendes geschrieben:
Lillefini hat folgendes geschrieben:

Ich denke, dass ist (auch) weniger eine Frage der Rasse als der individuelle Persönlichkeit eines Hundes.

Wobei sich die Persönlicheiten schon sehr oft in eine typische Rasseschublade stecken lassen. Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel mr. green


@Jutta: ganz schön krass, was man mit so einem Gerät alles veranstalten kann!
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Angelika Lanzerath
Forumsuser


Alter: 63
Anmeldungsdatum: 03.01.2006
Beiträge: 500



Wohnort: 53902 Bad Münstereifel


BeitragVerfasst am: 19.01.2006, 10:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo aus der Eifel!
Leider ist es doch so, daß der tierschutzrelevante Umgang mit "Schutzhunden" (was immer auch das heißen soll!) nicht erst auf dem Hundeplatz beginnt!
Die Züchter isolieren die Hunde, die mal in den Schutzdienst gehen sollen, bewußt von der Umwelt: Kein Kontakt mit fremden Menschen, kein Kontakt mit anderen Hunden, Welpengruppe: Fehlanzeige. Diese armen Wesen werden im Alter von 8 oder 9 Wochen alleine in den Zwinger gesperrt! Spricht man diese "Züchter " darauf an, so heißt es: Das muß so sein, damit sie nicht von ihrer Aufgabe abgelenkt werden?????????? Dann werden sie mit 5-6 Monaten angehetzt, und wenn sie dann nichts taugen, gibt man sie ab an Familien, die nicht wissen, was sie sich da ins Haus geholt haben. Die Probleme sind vorgezeichnet.
Die, die das "Glück" haben, für den Schutzdienst zu taugen, beginnen dann das Leben zwischen Zwinger, Hundeanhänger und 30 Minuten Hundeplatz, wenn möglich vielleicht "sogar" zweimal die Woche. Kein Wunder, daß diese armen Wesen eine "tolle Unterordnung" laufen, das ist das Einzige, was sie vom Leben haben, außer im Zwinger zu verblöden!
Das ist der Alltag! Von den ganz wenigen Ausnahmen brauchen wir nicht zu sprechen, die stehen hier auch nicht zur Diskussion.
Schutzdienst ist Machtausübung des Menschen und nichts anderes! Die Ausrede: hier würde Aggression kanalisiert ist zu fadenscheinig, um nicht durchschaut zu werden. Wer betreibt denn Schutzdienst? Es sind zu 95 % Männer! Hier können die Herren der Schöpfung mal so richtig zeigen, wo der Hammer hängt! Hätte man Geld genug, würde man einen roten Ferrari fahren und durch die Gegend stochen, aber so muß dann eben der arme Hund herhalten! Springt einer der Hundehalter mit seiner Meinung aus der Reihe, ist er eben ein Weichei ! Das will natürlich keiner sein, und so werden weiterhin tausende Hunde verheizt, um mit seinen eigenen Agressionen besser fertig werden zu können! Männer, die Achtung vor dem Geschöpf "Hund" haben ,findet man nicht im Schutzdienst! (Bis auf wiederum die verschwindet wenigen Ausnahmen)
Ich habe die Schnauze voll von dem ganzen Gefasel: Der Schäferhund hat es im Blut "Schutzdienst " zu machen? Hatte er es auch im Blut, sich im Krieg mit Sprengstoff in die Luft sprengen zu lassen, oder als Wachhund in den Kz`s die Häftlinge zu bewachen?
Hier liegt doch wohl ausschließlich ein Mißbrauch durch den Menschen vor!
Das Einzige, was diesem Hund im Blute liegt, ist das "will to please".
Unsere Hunde sind hochsoziale Lebewesen und müssen an unserem Leben teilnehmen dürfen ohne wenn und aber.

Der letzte schutzdienst geführte Hund, mit dem ich Kontakt hatte, hing mir am Arm , weil ich seinem Besitzer mit ausgestrecktem Arm den Weg zur Toilette zeigen wollte. Aber bestimmt war ich schuld, ich hätte mir ja auch schnell den Beutehetzarm anstecken können!
Ich habe die Schnauze voll!

Angelika Momo,Nelly und Odessa
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Thin Lizzy
Mitglied Dogs & Fun e.V.


Alter: 34
Anmeldungsdatum: 30.03.2005
Beiträge: 3866



Wohnort: Sankt Augustin


BeitragVerfasst am: 19.01.2006, 10:43    Titel: Antworten mit Zitat

top *unterschreib*
_________________
Anke mit Lizzy und Dasha

My body is my temple, so I choose to decorate it and celebrate it. - Noman Pan
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Dirk
Gast










BeitragVerfasst am: 19.01.2006, 10:50    Titel: Antworten mit Zitat

Angelika Lanzerath hat folgendes geschrieben:

Die Züchter isolieren die Hunde, die mal in den Schutzdienst gehen sollen, bewußt von der Umwelt: Kein Kontakt mit fremden Menschen, kein Kontakt mit anderen Hunden, Welpengruppe: Fehlanzeige. Diese armen Wesen werden im Alter von 8 oder 9 Wochen alleine in den Zwinger gesperrt!


Das haben wir auf einem Schäferhundplatz selbst erlebt. Wir hatten den Platz anderweitig für ein Sommerfest mit Hunden gemietet und die Inhaber des Platzes waren auch vor Ort mit 2 Altdeutschen Schäferhundwelpen. Da einige damals Ihre Labbiwelpen dabei hatten haben wir einen Welpenauslauf installiert wo besagter Mann seine 2 ca. 12 Wochen alten Schäferwelpen dazu setzte - sie hatten panische Angst vor den anderen Welpen, die sehr auffällig war. Auf unser Nachfragen wurde uns erklärt, dass diese Hunde bisher halt so gehalten würden, wie es für gute Schäferhunde halt üblich ist - im Zwinger und in der Wohnung - ohne jeglichen Hundekontakt also isoliert ....

LG Dirk
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Jennifer
Gast










BeitragVerfasst am: 19.01.2006, 11:02    Titel: Antworten mit Zitat

Solche Aussagen machen es anderen Schäferhundhaltern nicht unbedingt leichter. Man hat ja so schon mit genug Vorurteilen zu kämpfen. :(

Ich hätte nie gedacht, dass diese Vorurteile auch auf den Weissen übertragen werden. :(
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rebel
Forumsuser


Alter: 52
Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 1637



Wohnort: Bonn


BeitragVerfasst am: 19.01.2006, 13:09    Titel: Antworten mit Zitat

@jennifer,

der Weisse hat schon dadurch einen schlechten Ruf, das er mal die Hauptrolle in einem amerikansichen Film spielen durfte!!!

Viele Grüße

Stephan
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Jennifer
Gast










BeitragVerfasst am: 19.01.2006, 13:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hör bloss damit auf! Mit den Augen rollen wink

Wenn er sich weiter auf meine Kopftücher versteift, dann heisst es irgendwann"der weisse Hund aus Neunkirchen-Seelscheid..."
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Bärbel
Forumsuser



Anmeldungsdatum: 17.06.2005
Beiträge: 2242





BeitragVerfasst am: 19.01.2006, 13:36    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Das Einzige, was diesem Hund im Blute liegt, ist das "will to please".

Jepp und genau deswegen frag ich zum dritten und letzten Mal, wofür das ERG im Schutzhundesport notwendig sein soll....
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