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Soziale Hundekontakte
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*FlyingDog*
Forumsuser


Alter: 23
Anmeldungsdatum: 01.12.2004
Beiträge: 2353



Wohnort: 56332 Lehmen


BeitragVerfasst am: 25.07.2005, 21:25    Titel: Soziale Hundekontakte Antworten mit Zitat

Soziale Kontakte sind für Hunde unheimlich wichtig - leider wird gerade das oft unterschätzt. Da werden kleine Hunde auf den Arm gerissen, wenn ein größerer Vierbeiner des Weges kommt. Da werden Hunde an der Leine zurückgezerrt und ein riesiges Theather veranstaltet. Die Nervosität des Menschen überträgt sich generell auf den Hund! Kein Wunder, wenn Der dann austickt, kläffend und geifernd in der Leine bzw. im Arm hängt.

Wer sich und dem Hund regelmäßig mit anderen Hundehaltern trifft oder eine Hundewiese besucht, tut dem Hund sehr viel Gutes. Dieses gemeinsame Toben und Spielen lastet Hunde auch sehr gut aus, macht sie ausgeglichener und ruhiger.


Und mal ehrlich - gibt es etwas Schöneres, als den eigenen Hund fröhlich mit Artgenossen über eine Wiese toben zu sehen?
Für einen echten Hundefreund ist das ein Gefühl der absoluten Freude und Zufriedenheit. Man weiß, dass man dem Hund etwas Gutes damit tut.



Durch solche Kontakte können die Hunde ihre Grenzen austesten, auch mal Raufen muss sein. Sie spielen, toben sich aus und sprechen durch ihre Körpersprache miteinander. Die Sozialspiele dienen aber nicht nur dazu, das Sozialverhalten zu erlernen, sondern mit ihnen wird auch bereits die Sozialstruktur in der Gruppe gefestigt.
Das Spiel beugt wirklichen Auseinandersetzungen vor.

Wenn man seinem Hund diese Kontakte über lange Zeit verweigert, kann das böse Überraschungen geben, die weder Hund noch Herrchen gefallen dürften.


In diesen Balgereien können die Hunde ihre Stärke aneinander ausprobieren. So trainieren sie die Muskeln, die Schnelligkeit sowie die Einschätzung und das Verhalten, wie man mit Aggression richtig umgeht. Solche freundschaftlichen Ringkämpfe gehören zu den Lieblingsspielen der meisten Hunde. Diese "Spiele" enthalten also immer auch eine ernste Komponente.
_________________
Liebe Grüße,
Tanja mit den Ohrenhunden Laky, Lucas & Rapido
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Bips
Forumsuser


Alter: 49
Anmeldungsdatum: 15.07.2005
Beiträge: 22



Wohnort: MK


BeitragVerfasst am: 28.07.2005, 23:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ich lasse meine Hunde mit Artgenossen Kontakt aufnehmen, wann und wo immer es nur möglich ist. Das halte ich für absolut wichtig um einen sozialverträglichen Hund zu bekommen oder zu behalten.

Doch sollte jeder Hundebesitzer Regeln beachten. Dazu gehört z.B. seinen eigenen Hund anzuleinen, wenn ein angeleinter Hund entgegenkommt oder schon vorher auf Rufweite mit dem Besitzer des anderen Hundes abzuklären, ob keiner etwas dagegen hat, die Hunde frei laufen zu lassen.

3 1/2 Jahre lang lebte als Hund in unserer Familie nur unsere Neufimixin Jazz (32 kg) und oft habe ich Kleinhundebesitzer belächelt, die in Panik gerieten, wenn ich mit Jazz um die Ecke kam. Ich wusste, dass sie keinem was tut, aber die anderen wussten das nicht. Woher auch?

Nun ist auch Cocu da (7 kg), und wenn z.B ein unangeleinter 50 kg schwerer Rotti-Schäfermix auf ihn zurast, muss ich schon manchmal die Hände in die Hosentaschen stecken, um ihn nicht auf den Arm zu nehmen (Cocu, nicht den anderen). Mit den Augen rollen .

Und es ist toll, zu beobachten, wie unsere Hunde mit anderen umgehen. Wen sie mögen und wer ihnen egal ist. Wie ungestüm, vorsichtig oder auch ignorant sie die unterschiedlichen Hunden behandeln.

Manchmal treffe ich einen Mann, der zwei Schäferhunde hat. Eine Hündin und seit einiger Zeit noch einen Rüden. Wenn wir uns begegneten, nahm er seine Hündin immer ganz kurz an der Leine und wich manchmal sogar vom Weg in den Wald ab, um uns vorbeizulassen.

Mein Freund sagte dann irgendwann mal zu ihm: "Lassen Sie sie doch los, da passiert nix." Woraufhin, er erwiderte, dass seine Hündin manchmal zickig sei. Er liess seine Hündin trotzdem los und wir lösten auch Jazz Leine. In der nächsten Sekunde stürzte sich die Hündin auf Jazz. Sie war so überrumpelt, dass sie keine Chance hatte zu reagieren.
Der Mann bekam seinen Hund schnell wieder unter Kontrolle und Jazz hat ausser einem großen Schrecken nicht viel abbekommen.

Mein Freund hat sich hinterher über den Typ aufgeregt und gemeint, es sei nicht normal, dass seine Hündin so reagiert. Ich hab ihn dann noch verteidigt und gesagt, dass wir schliesslich nicht die Vorgeschichte des Hundes kennen. Vielleicht hat er sie ja aus schlechter Haltung übernommen oder so was...

Doch einige Monate später begegnete er mir wieder. Diesmal hatte er einen ca. 8 Monate alten DHS-Rüden dabei, der aufs schärfste zurückgepfiffen wurde, als er sich uns ohne Leine näherte. Der jedoch pfiff seinerseits auf sein Herrchen und begrüßte Jazz freudestrahlend, schwanzwedelnd. Nachdem sie sich ausgiebig beschnüffelt hatten, gingen wir weiter, damit Herrchen und Hündin wieder von der Wiese runterkonnten, auf die sie ausgewichen waren.

Beim nächsten Treffen durfte auch der Rüde nicht mehr von der Leine und alle drei wichen in den Wald aus...

Und dabei gibt es kaum was schöneres als ein großes Rudel Hunde, die friedlich, freudig und spielend miteinander umgehen.

Puuuhhh, hatte gar nicht vor solch einen Roman zu schreiben. Sorry!

LG
Bips
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Tanja
Mitglied Dogs & Fun e.V.


Alter: 40
Anmeldungsdatum: 15.06.2005
Beiträge: 2064



Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 29.07.2005, 11:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde es auch ganz wichtig, das Hunde untereinander Kontakt haben. In der von uns besuchten Hundeschule wird das auch sehr gefördert. Morgen z.B. findet vor den Ferien eine Abschlußwanderung statt, wo wir dann mit allen Hunden spazierengehen. Dort treffen dann auch die Hunde aufeinander, die sonst zu anderen Zeiten ihre Schulzeiten haben.

Ansonsten finde ich es auch immer sehr traurig, wenn Hundehalter ihre Hunde von anderen abschotten.
_________________
LG Tanja mit Hera und King im Herzen
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Yvonne
Gast










BeitragVerfasst am: 06.08.2005, 20:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ja es ist sehr wichtig,

bei uns in Lüneburg gibts den Kurpark,mit vielen Hunden,

doch spielen viele dort auch zusammen.

Da mein Karlchen 2 Jahre Einzelmops war und auch mit Erwin sind wir dort hin.Weil Mops ist sehr übermütig.

Aber,auch unsere Hundeschule hat sich bei manchen Haltern dort beschwert,denn wenn wir mit Mopse dawaren,

wurd doof geguckt,und wehe mein Karlchen wollte mitspielen,nee,durfte er nicht,

er tat mir so leid.

Das schlimmste was mir dort im Park passierte,da kam ein grosser Jagthund auf uns zu und knurrte fürchterlich mein Karlchen an,das Frauchen stand ca 100 Meter weg und dieser Hund hörte kein bischen.

Man hab ich die Frau angeschrien.

Seit längerem haben wir hier im Dorf eine nette Mischlingshündin,sie ist sehr hübsch und lieb,wir gehen öfter zusammen spatzieren.

Und meist kommt auch immer der Satz,von anderen Hunde Haltern,ist besser wenn ich meinen nicht abmache,die Möpse können ja nicht laufen,dann werd ich aber stinkig.

In diesen Park geben die Halter einen anderen,neuen Hund nicht mal eine Chance.
Und mein Karlchen leidet führchterlich darunter,er spielt zugerne mit anderen Hunden.
Was dieLeute immer nicht wissen,Karlchen ist mein mein Rexi(Schäferhund-Doggenmix) und einem Schäferhund(bevor dieser zur Bestie mutierte)regelmässig Kilometer spatzieren gegangen.Wenn wir bei meinen Eltern waren.

Ich hoffe sehr das wir doch noch nette Hundehalter treffen,mit denen meine Moppels spielen dürfen.

Meine Hunde sind durch die Spielgruppen gut sozialisiert,ausser bei Karlchen,da muss ich sehr bei Schäferhunden aufpassen.
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Bärbel
Forumsuser



Anmeldungsdatum: 17.06.2005
Beiträge: 2242





BeitragVerfasst am: 06.08.2005, 21:57    Titel: Antworten mit Zitat

@Yvonne: Was sind denn das für blöde Hundehalter bei euch?

Mir tun die Hunde immer leid, die immer von alles und jedem weggezerrt werden oder schwups auf dem Arm landen (am besten wird sich dabei nichtmal gebückt, sondern am Halsband hochgezogen, kopfschüttel)
und das obwohl nur Freundlichkeit von den Hunden gesendet wird. Solche Leute fangen sich grundsätzlich einen Kommentar von mir ein, fang jetzt damit an, einen meiner auf den Arm zu nehmen biggrin
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Julietta
Forumsuser


Alter: 30
Anmeldungsdatum: 10.10.2004
Beiträge: 581



Wohnort: Frechen bei Köln


BeitragVerfasst am: 06.08.2005, 23:14    Titel: Antworten mit Zitat

Ich zerre meine Hunde zum Beispiel auch oft weg. Bin ich deshlab blöd? Nein! Bin ich nicht. Ich zerre meine Hunde weg, wenn ich weiß, dass es sprichwörtlich "in die Hose geht" oder "in die Hose gehen kann". Ich kenne meine Hunde gut genug, um schon im Ansatz, und meistens auch recht weiter Entfernung, schon zu erkennen, wie meine Hunde reagieren (werden), wenn sie jetzt direkten Kontakt zum Gegenüber bekommen würden. Unser Westie Einstein legt eine absolute Rüdenunverträglichkeit an den Tag, wenn wir andere Rüden in/aus unserer Umgebung treffen (auf fremdem Gebiet und in großer Hundegruppe ist diese Unverträglichkeit wie weggeblasen!). Unsere Joyce ist die Zicke schlechthin und "attackiert" gerne mal andere Hündinnen, wenn die nur blöd gucken.

Ich bin absolut FÜR Sozialkontakte und für sozialverträgliche Hunde, für Hundetreffen, Hundespielen, Tobereien und Rangeleien - klar, sonst hätte ich ja niemals die Hunderunde Köln ins Leben gerufen und würde sie nicht , nach 2 Jahren, immer noch absolut motiviert organisieren, ABER es gibt meistens auch gute Gründe, warum Besitzer ihre Hunde von anderen (bestimmten) Hunden fernhalten oder wegzerren. Das darf man doch nicht außer Acht lassen!
_________________
Liebe Grüße von Julia mit Einstein, Joyce und Grete-Rakete
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MarionEB
Forumsuser



Anmeldungsdatum: 11.11.2004
Beiträge: 1540





BeitragVerfasst am: 06.08.2005, 23:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ja, auch ick bin dafür, daß ein Schnuff möglichst viele Kontakte zu annern Hunden haben sollte und für mich ist es auch das Schönste, wenn mein Jim dann spielen kann oder auch nur einfach mit dem annern Hund so zusammen schnüffelt und läuft.

Leider ist es hier , wo ick wohne, kaum möglich. Die Menschen hier lassen ihre Hunde , wenn sie ca. 1 Jahr alt sind, kaum noch von der Leine. Oder sie weichen aus.
Dementsprechend unsozialisiert sind sie, leider.
Manchmal treffe ick hier in der Gegend bald 3 Wochen keinen netten Hund und es tut mir so leid für Jim.
Damit er aber trotzdem ein gut sozialisierter Hund wurde, bin ick mit ihm vorigen Sommer und auch diesen Sommer, so alle 2 Wochen nach Berlin zum Grunewaldsee.
Früher als ick noch in Berlin wohnte, war ick ja jeden Tag mit Hund da.

Hätte ick mit Jim diese Ausflüge nicht gemacht, dann wäre er nicht so ein netter Hund geworden,auch wenn ick ca. 2 Stunden fahren muß.

Irgendwie ja ein Hohn: da wohn ick nu auffem Land und fahre mit meinem Schnuff in die Großstadt zurück, damit er nette Sozialkontakte hat. Aber die Berliner Menschen und Hunde tun uns beiden gut, is ja meine Heimat.

Grüßel Marion
mit Jim u. Mika
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Jennifer
Gast










BeitragVerfasst am: 06.08.2005, 23:58    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn sie ein Jahr alt sind? Das ist ja komisch, ich habe eher Schwierigkeiten damit einen Welpen laufen zu lassen. gruebel

Aber Kontakte um jeden Preis muss ich auch nicht mehr haben.
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Bärbel
Forumsuser



Anmeldungsdatum: 17.06.2005
Beiträge: 2242





BeitragVerfasst am: 07.08.2005, 00:02    Titel: Antworten mit Zitat

Sicher gibt es auch mal gute Gründe, daß jemand seinen Schnuff wegzerrt, leider gibt es aber halt auch viele Menschen deren Befürchtungen im Endeffekt übertrieben sind und deren Schnuffs tun mir halt leid.
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Bärbel
Forumsuser



Anmeldungsdatum: 17.06.2005
Beiträge: 2242





BeitragVerfasst am: 07.08.2005, 00:11    Titel: Antworten mit Zitat

ähm fällt mir noch ein:
sich cool und legere verdünnisieren kommt besser...
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Carina und Trio
Forumsuser


Alter: 27
Anmeldungsdatum: 12.05.2005
Beiträge: 666



Wohnort: Österreich


BeitragVerfasst am: 07.08.2005, 22:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hy

Ich lasse meine Hund mit "ausgesuchten" Hunden Kontakt aufnehmen und Spielen. Mit diesen Treffe ich mich dann öfters und die Hunde haben ihren Spaß, besonders bei meiner Hedge, die ja noch klein ist, acht ich darauf das sie mit großen Hunden Kontakt aufnehmen kann, die ich kenne.

Viele große Hunde sind zu wild, zu eifrig und zu brutal im Umgang mit Welpen und diese knüpfen dann schlechte Erfahrungen daraus. Ginger spielte im alter von 6 Monaten mal mit einem 11 Monate alten Schäferrüden, der war so wild, das Ginger nur noch durch die Gegend geflogen ist. Der hat sie so regelrecht über den Haufen geworfen, das sie Schürfwunden hatte. Ich musste das Spiel damals abbrechen. Der Rüde war schon so rüpelig das Ginger sich mit Zähnen gewehrt hat. Bis heute hat sie Respekt vor Schäfern, außer denen, die sie schon länger kennt. Bei wilden Junghund Schäfern, die zu stürmisch auf sie zugehen, zweigt sie sofort ihre zähne und wird äußerst umgemütlich.

Bei hedge will ich das vermeiden. Daher Welpenspielstunde besuchen und mit den großen Hunden treffen, die schon Ginger's und Dusty's Freunde sind. Bei denen weiß ich das sie vorsichtiger sind und Hedge hat mit diesen ihren Spaß. Das sind aber bis zu 15 verschiedene Hunde, vom Chow Chow, über den Leonberger bis hin zum Bobtail und Dackel.
_________________
Liebe Grüße, Carina und das Trio
(Golden Ginger, Yorkie Dusty und Labbi Hedge)
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MarionEB
Forumsuser



Anmeldungsdatum: 11.11.2004
Beiträge: 1540





BeitragVerfasst am: 08.08.2005, 00:20    Titel: Antworten mit Zitat

Jennifer hat folgendes geschrieben:
Wenn sie ein Jahr alt sind? Das ist ja komisch, ich habe eher Schwierigkeiten damit einen Welpen laufen zu lassen. gruebel
.


Ja, das kommt wohl daher, daß die Schnuffs dann auch mal einem annern Hund sagen, daß sie nicht spielen wollen, es auch mal zu einer kleinen Rangelei kommt und dann meinen die Leute, die Hunde würden sich gleich beissen und so bleiben sie dann für den Rest ihres Lebens an der Leine und werden dann leider dadurch wirklich frustagressiv.

Sicher gibt es auch Hunde, die einfach nicht so verträglich sind und die dann schon besser an die Leine genommen werden.

Aber aus Hundeunverständnis ist es hier fast die Regel und so ist es hier auch schon öfter passiert, daß dann diese frustagressiven Hunde, wenn sie dann mal frei kommen, meist auch wirklich nix anderes tun als ohne Vorwarnung angreifen, sogar richtig gewaltig. Wie sollten sie anders, wenn sie niemals Sozialverhalten lernen konnten.

Grüßel Marion
mit JIm u. Mika
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Bärbel
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Anmeldungsdatum: 17.06.2005
Beiträge: 2242





BeitragVerfasst am: 08.08.2005, 07:38    Titel: Antworten mit Zitat

Selber hab ich auch eher bedenken, den pubertierenden Jungspunt laufen zu lassen, insbesondere wenn er als Welpe und Junghund von anderen Hunden keine Grenzen gesetzt bekommen hat.
Da fällt mir hier das Beispiel mit dem 4-monate-alten Bernhardiner-Welpen ein (selbe Gewichtsklasse, wie mein erwachsener Hund), er kam meiner Hündin stürmisch und tolpatschig zu Nahe. Mein Hund knurrte, fletschte und schnappte in die Luft. Ich nenn das Erziehung. Wie deutlich muß sie denn erst werden, wenn der Bernhardiner 1 Jahr alt ist? Und dann ausgerechnet auch noch in einer Zeit, wo sich der Junghund pubertätsbedingt nicht mehr so einfach was sagen läßt, sondern anfängt erwachsen zu werden? In den Augen der Bernhardiner besitzer galt mein Mädel als verhaltensgestört, da er ja Welpenschutz hätte...
Diesen Schutz soll es ja nicht geben, obwohl ich schon meine, daß die meisten Hunde nachsichtiger mit Welpis umghehen.

Meine Schwester berichtete mir auch von einem Retriever, der als Welpe nie zu anderen Hunden durfte, weil er ja noch so klein ist. Hab den Hund leider noch nie gesehen, der soll später extrem aggressiv gewesen sein und fristet sein Leben vermutlich lebenslang an der Leine.

Interessantes Thema.
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Maayon
Mitglied Dogs & Fun e.V.


Alter: 35
Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 3906



Wohnort: 46286


BeitragVerfasst am: 08.08.2005, 11:36    Titel: Antworten mit Zitat

Tjaaaa, vielleicht habt ihr eine gute Idee für mich.

Wenn das hier verkehrt ist bitte verschieben.
Jake musste aufgrund seiner Lahmheit vom dritten bis jetzt knapp achten Monat geschont werden. Durfte nicht rennen und nicht toben. Also auch keine Junghundegruppe. Er hat wohl den Kontakt zu unserem anderen Hund, aber der lässt ihm im Prinzip alles durchgehen und weißt ihn nicht zurecht wenn es ihm zuviel wird.
Jetzt fange ich ganz langsam an wieder die Spaziergänge auszudehne, also 20-30 Min. jetzt. Aber eben noch kein Toben. Wenn er andere Hunde sieht will er mit aller Macht hin. Aber das geht dann meist schlecht weil er auch gleich toben will.
Nu ja, wahrscheinlich muss ich einfach noch warten bis er wieder allgemein grünes Licht hat.
Aber wie würdet ihr dann vorgehen, um ihn wieder an Hundebegnungen ranzuführen. Einfach ins kalte Wasser werfen? Geht das gut?
_________________
Liebe Grüße von Maayon
mit der BoJa-Bande
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Bärbel
Forumsuser



Anmeldungsdatum: 17.06.2005
Beiträge: 2242





BeitragVerfasst am: 08.08.2005, 15:41    Titel: Antworten mit Zitat

Weshalb geht er eigentlich lahm?
Kaltes Wasser würd ich sagen: jein
Wenn er 150% belasten darf würde ich ihn bevorzugt zuallerst mit Hunden ähnlichen Alters und Größe am besten noch derselben Rasse zusammenführen von denen bekannt ist, daß sie ein etwas übereifriges Spiel vertragen und ein Hund nicht gleich nach der langen Abstinenz vergrault wird.
Jedoch könnte da theoretisch die Gefahr bestehen, daß er dann bei jedem Hund voller Übereifer ist. So würde ich als nächsten Schrittt dazu tendieren, daß er Bekanntschaften mit etwas erwachsenen, gut sozialisierten Hündinnen macht, die sich halt nicht alles gefallen, aber sich bei einem gewissen Charme doch aus der Reserve locken lassen.

Hm, ob das aber nun so richtig ist?
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