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gabueh Forumsuser

Anmeldungsdatum: 12.09.2005 Beiträge: 81

Wohnort: Rösrath
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Verfasst am: 19.04.2006, 21:31 Titel: |
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Natürlich spüren die Hunde die Anspannung, aber ich denke, die Hunde sind von Natur her in der Lage, diesen erhöhten plötzlichen Energieverbrauch zu kompensieren.
Also ich war 6 Jahre lang fast jedes Wochenende Agilitymäßig unterwegs und Eysha hat abends evtl. mal etwas mehr bekommen, ansonsten hat sie eher bei Seminaren hochwertigeres Futter bekommen. Nicht aber nach Turnieren.
Ich habe aber auch bewusst darauf geachtet, dass sie auf den Turnieren entspannen konnte. Das sah meist so aus, dass ich auf dem Stuhl saß und sie auf meinem Schoß, da sie dann genau wusste, dass ich nicht abhauen kann. Ansonsten hätte sie nicht abschalten können.
Und ich denke auch der Hund bekommt im Laufe der Zeit Routine und kann zwischen den einzelnen Läufen relaxen, sofern man ihm hierzu auch die Möglichkeit gibt. _________________ Viele Grüße
Gaby
"Gib Deinem Hund die Chance, zu verstehen was Du von ihm willst!" |
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Petra V Gast

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Verfasst am: 19.04.2006, 22:54 Titel: |
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ich merke ja auch, dass Fritzi langsam Routine bekommt. Heute hatten wir Turniertraining-da ist immer abwechselnd jemand dran und sucht sich einen netten Parcours im Internet und den laufen wir einmal ganz, dann in 2 Abschnitten und dann noch einmal ganz und heute war ich das erste mal fertig und Fritzel wollte mehr..:-)))
Wir haben immer eine große Zeltbox dabei und darin schläft und liegt sie auch sehr entspannt. Bei den ersten A0-Starts hat sie eigentlich nur gemieden und hatte vor allem Angst-mittlerweile findet sie den Trubel schon ganz schön. Aber ich selber falle nach Turniertagen meistens so ab 21,00 ins Bett...:-)))
Gute Nacht,
Petra |
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teamjonny Forumsuser

Alter: 22 Anmeldungsdatum: 05.12.2004 Beiträge: 933

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Verfasst am: 19.04.2006, 23:17 Titel: |
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zwischen den Zeiten entspannt Jonny auch aber alleine der Lauf bei euch oder die Kür bei uns ist anders als sonst...das ist für uns so und das Spüren die Hunde auch...alleine die Athmosphäre... _________________ LG
Nicola und Jonny |
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Petra V Gast

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Verfasst am: 20.04.2006, 19:57 Titel: |
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stimmt, ich bin immer wieder erstaunt wie cool sie trotz all der neuen
Eindrücke, anderer Platz, andere Hürden, der Lärm, die Menschen und ihrem meistens nervösen Menschen ist.
Obwohl, ich habe mir jetzt vorgenommen einfach nur stolz zu sein was für tolle Hunde ich habe und mich zu freuen, dass Fritzi und ich nach nichtmal einem Jahr sind schon so weit sind -mich also auf diesen Start zu freuen-egal wie er ausgeht... und das scheint geklappt zu haben, ich war locker und Fritzel ist noch besser als im Training gelaufen und das obwohl wir gleich einen hammerharten Parcours erwischt haben, aber besser so als anders.
Ich denke, so nehme ich Fritzi auch viel Stress. Im Training brauche ich mich beim laufen nur einmal laut über mich zu ärgern....schon bricht sie ab oder wird langsamer.
lg
Petra |
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bischkek Gast

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Verfasst am: 24.04.2006, 23:45 Titel: |
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Hallo
Bei meinen Schlittenhunde gibt es abends vor dem Rennen Trockenfutter (Bozita Robur Performance 33/20) und dazu füttere ich Frischfleisch oder Fisch mit hoch verwertbarer Energie (Lachs eignet sich besonders gut). Am wichtigsten am Tag des Rennens ist das trinken. Wir "Wässern" unsere Hunde etwa 2 Stunden vor dem Start. Das heisst wir bereiten den Hunden eine "Suppe (viel warmes Wasser das auf verschieden Weise "Schmackhaft" gemacht wird) entweder mit Fleisch, Dosenfutter aber auch Lachsöl oder sahne. Jeder Musher weiß was seine Hunde am liebsten trinken. Es geht nur darum das Wasser so schmackhaft zu machen das der Hund etwa 1,5 Liter trinkt, was mit klarem Wasser nicht machbar wäre. Da ich dies bei meinen Hunden von welpenalter trainiere habe ich keine Probleme damit. Das schlimmste was es gibt ist wenn bei einem Langstreckenrennen ein Hund vor dem Laufen nicht trinkt, den kann man gleich da lassen, weil er die Strecke eh nicht schafft. Während dem Laufen lege ich etwa jede 1,5 Stunden eine 5minütige Pause ein in der wir die Hunde "snacken". Das heisst die Hunde bekommen etwas sehr energierreiches was in kurzer Zeit sehr viel Power bringt. Habe dort die beste Erfahrungen mit Pemmikan (Henne Petfood) aber auch mit getrocknetem Fisch. Man sollte dem Hund nicht viel Traubenzucker geben da es den Blutzucker anhebt, dadurch die Leistungsfähigkeit vorrübergehend steigert, aber kurze Zeit später durch das schnelle Fallen des Blutzuckerspiegel das genaue Gegenteil bewirkt. Wer sich mit einem Marathonläufer unterhällt wird das bestätigt bekommen. Die beste Energie bei lang anhaltender Belastung ist und bleibt WASSER. Dadurch wird eine Übersäuerung der Muskulatur vermieden und der Körper ist leistungsfähiger.
Ich würde dem Hund auch vor einer Agilityprüfung eine energiereiche Nahrun am Abend davor geben, morgens vor dem laufen auf keinen Fall "richtig" füttern sonder wie bei meinen Huskys eine "wasserbeherschende" Suppe geben und nach dem Lauf einen energiereichen Snack geben. Mann sollte nicht denken das der Agility Hund extrem viel weniger verbrennt als ein Schlittenhund. Hunde verbrennen in nervösem , angespanntem Zustand extrem viel. Ich denke ein Hund auf Fährtarbeit verbrennt mehr als die meisten Sprinthuskys.
Gruss Marco (bischkek) |
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Bine und Nala Mitglied Dogs & Fun e.V.

Alter: 34 Anmeldungsdatum: 26.10.2004 Beiträge: 4643

Wohnort: 50181 Bedburg
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Verfasst am: 25.04.2006, 06:55 Titel: |
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Hallo Marco,
das hört sich sehr interessant an. Vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht. Ich hoffe, es folgen noch weitere zum Thema Schlittenhundesport  _________________ Liebe Grüße
Bine mit Rotti Nala & Mali Finn
Tue nichts, was Dir nicht entspricht zu tun;
wünsche nichts, was Dir nicht entspricht zu wünschen -Mong Dsi- |
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Dfini Forumsuser

Alter: 40 Anmeldungsdatum: 17.02.2005 Beiträge: 2154

Wohnort: Burgberg im Allgäu
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Verfasst am: 25.04.2006, 07:08 Titel: |
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Super! Danke, das ist doch mal eine kompetente Aussage.
Kannst du das
| Zitat: |
| etwas sehr energierreiches was in kurzer Zeit sehr viel Power bringt. |
noch näher beschreiben??? _________________ Grüßle Andrea mit Hope (Dfini) & Day (Deeesi)
****************************************************
Nach manchem Gespräch mit Menschen hat man den Wunsch einen Hund zu streicheln,
einem Affen zuzulächeln und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.
Maxim Gorki
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Petra V Gast

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Verfasst am: 25.04.2006, 20:45 Titel: |
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jupp-vielen Dank! Sehr interessant.
Ich werde Fritzel in Zukunft am Abend vorher schön energiereich füttern und zum Turnier Joghurt,mit Honig und Ei mitnehmen.
Am Sontag bin ich auf einem Seminar, da werde ich mal testen.
Das mit dem Wasser habe ich schon mal von einem Wanderer gehört, die geben ihrem Hund immer Wasser mit etwas Milch drin.
lg aus der Nordheide,
Petra + Fritzel |
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Petra V Gast

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Verfasst am: 01.05.2006, 10:49 Titel: |
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Nun waren wir auf dem 1 Tagesseminar und ich habe Fritzi abends eine dreifache Fleischportion gegeben.
Am Morgen dann nichts und sie hat auch sehr gut mitgemacht. Nach dem Laufen gab es dann einen "Fitnessbrei"(Rezept einer Züchterin nach großen Anstrengungen)je 1Teel. Blütenpollen, Bierhefe, Eierschale, Algen, Honig,Obstessig, gutes öl (zb Lachsöl) und etwas Sahne.
Fand sie lecker und ich habe nachmittags meinen Hund nicht wieder erkannt.
lg
Petra |
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