Leberkrank - frisst nicht ihr spezielles Futter

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Berny

Leberkrank - frisst nicht ihr spezielles Futter

Beitrag von Berny » 01.04.2008, 12:03

Hallo zusammen,

ich habe derzeit ein grosses Problem mit unserer ca. 10jährigen Bobtail-Hündin. Durch ihr bewegtes Leben und Dauermedikation für andere Krankheiten ist ihre Leber angegriffen. Dies ist zunächst nicht lebensbedrohend. Sie muss nur spezielles Futter für Lebererkrankungen (gibt es nur beim Tierarzt) fressen.

Aber sie verweigert das Futter. Sie isst weder das spezielle Nass- noch Trockenfutter.

Ich kann doch nicht jetzt säckeweise ( 1 Sack ca. 60,- ) durchprobieren.
Wir haben schon 3 verschiedene Futter versucht - sie frisst es nicht.

Normales Futter würde sie fressen - aber das wäre auf Dauer fatal.
Ich habe es mit Konsequenz versucht - nach dem Motto: Wenn Du Hunger hast, wirst Du schon fressen. Aber das macht mein Herz nicht mit. Spätestens am Abend koche ich etwas fettfreies. das schadet zwar nicht - aber es hilft auch nicht.

Was kann ich tun?
Hat jemand Erfahrung?

Antworten gerne im Forum
oder unter bkretzer [at] t-online [dot] de

Vielen Dank

Gruss

Berny

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pekingente
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Beitrag von pekingente » 01.04.2008, 17:38

Hallo Berny,

zuerst mal: Tierärzte verdienen verdammt gut an "Spezialfutter", das es angeblich nur beim Tierarzt gibt 8)

Als Trofu kannst du das 1,5 kg Paket Happy Dog Sano Croq probieren, ein speizelles Futter bio Leber,- Nieren- und Herzproblemen:
http://www.zooplus.de/shop/hunde/hundef ... diaet/5091

aber wenn Trofu blöd ist, gibts ja auch spezielles Nassfutter, z.B. Reddy Low Natrium (Spezialkost für Hunde mit Herzproblemen, Bluthochdruck oder Leberschäden):
http://www.zooplus.de/shop/hunde/hundef ... utter/7490


Schau mal, das hab ich auf der Zooplusseite im Tierarzt-Forum gefunden zum Thema Leberdiät:
"Ziel einer Leberdiät ist es, die Leber zu entlasten. Die Leber als das Stoffwechselorgan schlechthin besitzt viele Aufgaben, wie den Kohlehydratstoffwechsel, den Fettstoffwechsel, den Eiweißumbau, etc. Deshalb sollte man die Nährstoffe in schnell verfügbarer Form zufüttern. Die Leber soll nicht erst mit "Umbauarbeiten" belastet werden. Da eine kranke Leber auch mit dem Abbau und der Ausscheidung der "Proteinabfälle" zurecht kommt, sollte der Proteingehalt mäßig reduziert werden, da es sonst zu einer Anreicherung schädlicher Abbauprodukte im Hirn kommt. Fertigleberdiäten besitzen also schnell verwertbare Kohlehydratquellen (Dextrose, Maisstärke, Reis,...), hoch verdauliches Eiweiß (Eier, Quark,...) und wenig, aber hochwertiges Fett (ungesättigte Fettsäuren!). Zusätzlich enthalten sie wichtige Vitamine, die auch durch Lebererkrankungen vermindert hergestellt, bzw. vom Körper aufgenommen werden."

Was man in dieser Richtung BARFEN bzw. selbst kochen kann, sagt Dir bestimmt noch unsere Futter-Rumdum-Fachfrau Careen (Huhu Careen 8) ) da räum ich gerne das Feld, nicht mein Gebiet :D
Viele Grüße von
Kirsten mit Mica. Herr Kaiser (1999-2015) & Luca (2002-2016) fest im Herzen

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careenb
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Beitrag von careenb » 01.04.2008, 21:00

pekingente hat geschrieben: (Huhu Careen 8) )
Guckst Du hier: http://www.dogs-and-fun.de/forum/ftopic11653.html
Der Thread wurde doppelt eröffnet :D
Careen
mit Lizette, Bacon, Chinny, Duke und dem Tünn im Herzen,
aber Zouzou und Hanno auf der Couch
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Der Bloodhound: sabbernd, sozial, störrisch, stark, schön und süüüüüüüüüüüß!

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